Motorräder sind motorisierte Zweiräder, die einen Motor mit einem Hubraum von mehr wie 125 ccm haben. Um sie auf öffentlichen Straßen fahren zu dürfen, wird ein Motorrad Führerschein der Klasse A benötigt. Dieser Führerschein darf mit Vollendung des 18. Lebensjahres erworben werden. In den ersten beiden Jahren dürfen aber nur Maschinen mit einer Leistung von maximal 25 KW, das sind 34 PS, gefahren werden. Erst danach wird die Klasse A ohne weitere Beschränkung erteilt. Des weiteren ist das Tragen eines Schutzhelms vorgeschrieben.
Große Modellauswahl
Motorräder gibt es in diversen Ausführungen. Es gibt sogenannte Enduros, die besonders für Fahrten im Gelände geeignet sind. Für längere Fahrten auf der Straße bieten die Tourenmaschinen sehr viel mehr Komfort. Derartige Maschinen sind sehr viel schwerer wie die Enduros, doch dafür sitzt der Fahrer sehr viel komfortabler. Puristen lieben die sogenannte Nacked Bikes. Dabei handelt es sich um Motorräder, die nicht verkleidet sind. Bei ihnen sind der Rahmen und die gesamte Technik sichtbar. Solche Maschinen haben meistens eine hohe Leistung und ein geringes Gewicht. Das ermöglicht eine sehr sportliche Fahrweise. Ein Motorroller mit einem Hubraum von mehr wie 125 ccm gilt offiziell ebenfalls als Motorrad.
Risikobereitschaft gefordert
Das Motorradfahren ist um ein Vielfaches gefährlicher als Autofahren. Das liegt daran, dass ein Motorrad keine Knautschzone hat. Deshalb kommt es bei Unfällen oftmals zu schweren Verletzungen des Motorradfahrers. Das Handling ist auch nicht immer ganz einfach. Insbesondere tun sich ungeübte Fahrer oftmals schwer damit, die Maschine stets unter Kontrolle zu halten. Jeder Fahrer sollte sich nur sehr behutsam an sein eigenes Limit und das der Maschine herantasten. Nur dann steht dem ungetrübten Fahrvergnügen nichts mehr im Wege.